Montag, 16. April 2012

POLAROID COLLECTION IN DÜSSELDORF













DIE WIEDERKEHR DER POLAROIDS

Die legendäre Polaroid Collection im NRW-Forum Düsseldorf: Ab dem 26. Mai zeigt das NRW-Forum Düsseldorf an über 500 Beispielen die Geschichte des Polaroid Films nach. Von Ansel Adams bis Andy Warhol reichen die Bildbeispiele aus der Sammlung des heute untergegangenen Unternehmens.

Als 2009 bekannt wurde, dass die legendäre Polaroid Collection mit ihren zwei Standorten in den USA und Europa als Teil der Konkursmasse des insolventen Unternehmens bei Sotheby’s New York versteigert werden sollte, ging ein Aufschrei durch die internationale Fotoszene: Angefu¨hrt von Chuck Close, protestierten Ku¨nstler, Museen und Fotoliebhaber weltweit gegen den Ausverkauf der u¨ber 16.000 Polaroidfotografien. Quasi in letzter Minute gelang es dem Wiener Unternehmer Peter Coeln, den europäischen Teil der Sammlung zu u¨bernehmen und in seiner Gesamtheit mit 4.400 Arbeiten von 800 Fotografen zu erhalten.

„Der ästhetische Zweck der Sofortbildfotografie ist es, all denen, die ein ku¨nstlerisches Interesse an der Welt haben, ein neues Ausdrucksmedium zur Verfu¨gung zu stellen.“ (Edwin Land 1948)

1947 stellte Edwin Land in New York das revolutionäre Verfahren vor, das fertige Fotografien innerhalb einer Minute produzierte. Als er zwei Jahre später Ansel Adams kennenlernte, der die Kunst der Fotografie ebenso wie die Technik perfekt beherrschte, entstand das geniale Unternehmens- und Sammlungskonzept von Polaroid: Das Sofortbildmaterial wurde von Ku¨nstlern und Fotografen erprobt, die so an der stetigen Entwicklung und Verbesserung der Filme mitwirkten. Als Mentor der ersten Stunde regte Adams an, Ausstellungen mit den besten Sofortbildern bedeutender amerikanischer Fotoku¨nstler zu realisieren. Daraufhin kamen in den 1950er Jahren weitere Berater zu Polaroid, unter anderem Minor White, Paul Caponigro und William Clift. Ihre Fotografien bildeten die Grundlage der Polaroid Collection.

Aus der beratenden Tätigkeit von Ku¨nstlern ging in den fru¨hen 1960er Jahren ein spezielles Förderprogramm hervor. Es war der Beginn einer langfristigen Zusammenarbeit mit einzelnen Fotografen, die Kameras und Filme im Tausch gegen ausgewählte Werke erhielten. Viele Teilnehmer dieses Sammlungsprogramms waren renommierte Fotografen auf der Suche nach neuen ku¨nstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten. Daneben war Polaroid vor allem an jungen aufstrebenden Nachwuchsku¨nstlern interessiert.

Die Ausstellung präsentiert am Beispiel ausgewählter Meisterwerke – von Ansel Adams bis Andy Warhol – einen ersten Querschnitt dieser einzigartigen Sammlung. Der spezifischen Originalität und Magie der Sofortbildkunst widmet sich die Ausstellung in vier Kapiteln: INTEGRAL FILM, PEEL APART FILM, POSITIVE/NEGATIVE FILM und INSTANT SLIDE FILM. Die Bilder werden im Kontext der unterschiedlichen Kameras und Filmtypen vorgestellt, bis hin zu den faszinierenden Großformaten von 50 × 60 cm.

Die Ausstellung umfaßt Polaroids von allen Grössen der Fotografie-Geschichte – wie Ansel Adams, Nobuyoshi Araki, Robert Mapplethorpe, Stephen Shore, Ralph Gibson, Helmut Newton, Oliviero Toscanis berühmtes Polaroid von Andy Warhol mit seiner Polaroid-Kamera, bis hin zu William Wegman’s Aufnahmen seiner Weimaraner Hunde. Für die Ausstellung im NRW-Forum wurde die Auswahl um weitere Bilder von deutschen Fotografen – wie etwa Reinhard Wolf oder Gerhard Vormwald – wesentlich erweitert. Kuratiert wurde die Ausstellung von Rebekka Reuter, Chefkuratorin von WestLicht in Wien, dem Leihgeber der Ausstellung.

Als das Unternehmen Polaroid 2008 das Ende ihrer Filmproduktion bekannt gab, sahen viele den Todesstoß der analogen Fotografie gekommen. Vier Jahre später hat die in Wien ansässige Firma Impossible nicht nur die Restbestände von Polaroid aufgekauft, man entwickelt – auch mit Hilfe ehemaliger Polaroid-Angestellter – fleißig neue Sofortfilme. Die Nachfrage ist groß. So groß, dass mittlerweile auch der erste Buntfilm auf dem Markt ist. Und dass es im NRW-Forum einen Pop-Up-Store für Impossible Filme und Polaroid Kameras geben wird.

Sonntag, 15. April 2012

IN MEMORIAM CHAIM KANNER
Im Jahr 2000 starb in New York der begnadete Fotograf Chaim Kanner, mit 57 Jahren in New York. Seine hochsensibelen Street-Fotos, in Schwarz-Weiss werden in Erinnerung bleiben und nachfolgenden Fotografengenerationen als Inspiration ihrer eigenen Arbeit dienen. Stolz, so wie ich, kann man sein wenn man ein Original dieses bedeutenden Fotografen besitzt.

Eines der bekanntesten SW Fotos von Chaim Kanner,die Brooklin Brigdes New York.


Samstag, 7. April 2012

ES GEHT DOCH NOCH

Kurz vor dem Ende der REHA die ersten fotografischen Versuche. Die urigen Kneipen in Bad Neuenahr fordern zum fotografieren heraus. Mit der Leica M9 und dem 50er - 1.1 müssen die Ergebnisse einfach stimmen.

Dienstag, 3. April 2012

NOCH IMMER AN DER SCHÖNEN AHR

















Hört - Hört ! Nach 14 Tagen zeigen sich die ersten REHA Erfolge. Gewichtszunahme von 2,5 kg und die Aktivierung der Muskulatur lassen eine Verbesserung des Gesundheitszustandes vermuten.